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Anis – Starkes Aroma gegen Atemwegs- und Magendarmbeschwerden

Ursprung

Die Gewürz- und Heilpflanze Anis war ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet und findet sich heutzutage in Gebieten mit gemäßigtem oder relativ warmem Klima wie Ost- und Südasien oder Mittel- und Südamerika. Der Name der Pflanze entstand aus einem Missverständnis, da das Wort Anis im griechischen der Bezeichnung für Dill entspricht. Diese beiden Pflanzen sind zwar als Doldenblütler miteinander verwandt, im alten Griechenland wurden sie aber miteinander verwechselt.

Besonders bekannt geworden ist Anis als Zutat in Alkoholika, wie z.B. Ouzo und Sambuca, denen es den typischen lakritzähnlichen Geschmack verleiht.

Inhaltsstoffe

Zur medizinischen Verwendung werden die reifen oder getrockneten Anisfrüchte genutzt, die bis zu 95% Anethol enthalten, den Bestandteil des Anis, der das typische Anisaroma verursacht. Dieses ist z.B. auch in Fenchel und Sternanis enthalten. Weiterhin von Flavonoide und fettes Öl enthalten.

Anwendung als Heilpflanze

äußerliche Anwendung

Anisöl wird als Inhaltsstoff von Salben zur äußeren Einreibung verwandt und wirkt durchblutungsfördernd. Bei Atemwegserkrankungen kann das Öl pur auf die Brust aufgetragen oder inhaliert werden. Unverdünnt darf Anisöl allerdings nicht innerlich angewandt werden.

innerliche Anwendung

Typische innerliche Anwendung findet Anis als Mittel gegen Atemswegsinfekte und Magendarmbeschwerden, besonders gegen Blähungen und Verstopfung. In den Atemwegen wirkt es besonders sekret- und krampflösend. Auch eine desinfizierende Wirkung wurde nachgewiesen, allerdings nur in hohen Dosierungen.

Bei stillenden Müttern soll durch die Gabe anishaltiger Präparate die Milchproduktion angeregt werden. Bei Kindern ist Anis als Heilpflanze, ebenso wie Fenchel, aufgrund des angenehmen Geschmacks sehr beliebt.

Mögliche Neben- und Wechselwirkungen

Bei einer bekannten Allergie gegen Anethol sollte Anis weder innerlich noch äußerlich benutzt werden, da dies zu Unverträglichkeitsreaktionen wie Atemwegsbeschwerden, Magendarmstörungen oder Hautreizungen kommen kann. Die innerliche Einnahme unverdünnten Öls führt zu Vergiftungserscheinungen!

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Anis als Heilmittel nicht verwendet werden.

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