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Aromatherapie – Wenn der Duft die Seele streichelt

Bei der Aromatherapie werden ätherische Öle zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Sie haben eine belegte körperliche Wirkung und wirken sich ebenso auf die seelische Verfassung aus. Die Wirkung ätherischer Öle war schon im alten Rom bekannt und die Aromatherapie wird auch heute noch in ähnlicher Form angewandt.

Anwendungsgebiete – Die Linderung durch Massageöl und Düfte

Besonders beliebt ist die Aromatherapie bei Erkältungs- und Atemwegserkrankungen und zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden. Aber auch zahlreiche andere Symptome können mit ätherischen Ölen behandelt werden. Eine Anwendung mit Massageöl kann z.B. zur Entspannung von Muskeln dienen und beruhigend wirken.
Wichtig bei einer Anwendung der Aromatherapie ist es für den Patienten, herauszufinden, welche Öle gut für ihn sind und welche er aufgrund von Überempfindlichkeiten meiden sollte.

Durchführung – von Duftlampen über Massageöle bis zu Badezusätzen

Es gibt unterschiedliche Formen der Aromatherapie. So können die Duftstoffe durch eine Duftlampe in der Raumluft verteilt werden. Sie können aber auch in niedriger Konzentration auf der Haut aufgetragen werden (niemals aber konzentriert). Ebenso werden einige Öle in geringen Mengen oral eingenommen. Beliebt sind auch Massageöle, die ätherische Duftstoffe enthalten oder duftende Badezusätze, die zusammen mit der Entspannung eines Bades sehr beruhigend wirken können.

Wirkungsweise – ätherische Öle mit Wirkung

Sowohl im körperlichen als auch im psychologischen Sinne zeigen ätherische Öle Wirkung. Lavendelöl z.B. wirkt sich nachweislich positiv auf den Heilungsprozess bei Brandverletzungen aus. Dass ätherische Öle sich auch auf die seelische Verfassung auswirken, ist schon seit Jahrtausenden bekannt. So haben z.B. Zitrusdüfte eine stimmungsaufhellende Wirkung, Melissenöl wirkt aufheiternd und beruhigend, Rosenöl soll ausgleichend wirken und wird auch gegen Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt.

Risiken und Komplikationen – Die falsche Anwendung von Aromaöl

Ätherische Öle gelten zwar nicht als Arzneimittel, sind aber dennoch mit besonderer Vorsicht anzuwenden. Eine falsche Dosierung kann zu starken Nebenwirkungen führen. Auch empfindliche Menschen sollten gewisse Duftöle meiden:

  • Einige Öle sind hochallergen und sollten daher in jedweder Form von starken Allergikern gemieden werden, hierzu gehören z.B. Zitrusöle und Lorbeer.
  • Schwangere sollten eine Vielzahl von Ölen nicht verwenden, da eine toxische Wirkung besteht, die während der Schwangerschaft schädlich für das Fötus sein könnte.
  • Menschen mit Bluthochdruck sollten Aromaöle meiden, die den Blutdruck erhöhen, wie z.B. Rosmarin und Salbei
  • Während einer homöopathischen Behandlung sollten ätherische Öle nur in einer Duftlampe verwendet werden.
  • Auf eine Behandlung von Kindern sollte verzichtet werden, allenfalls sollten die Öle sehr niedrig dosiert werden.
  • In Einzelfällen können bestimmte Duftstoffe bei Epileptikern Anfälle auslösen, Vorsicht ist geboten!

Risikoreich ist auch die falsche Anwendung von Aromaöl. Einige Stoffe wirken reizend auf der Haut und können bei unsachgemäßem Gebrauch Hautirritationen auslösen. Es sollte besonders darauf geachtet werden, dass keine Öle vor dem Sonnenbad benutzt werden, die die Haut photosensibilisieren, wie z.B. Johanniskraut.
Bei der überdosierten und nicht fachgerechten Einnahme von Ölen können Vergiftungserscheinungen auftreten.

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