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Die Elektroakupunktur nach Dr. Voll

Die Ursprünge der Elektroakupunktur liegen in der chinesischen Medizin. Wie der Name schon sagt, ist sie eine Weiterentwicklung der traditionellen Akupunktur in Verbindung mit Homöopathie und dient sowohl zur Diagnose als auch als Therapiemethode.

Grundlage der Elektroakupunktur ist die Annahme, dass sich die Akupunkturpunkte der traditionellen chinesischen Medizin durch einen abweichenden elektrischen Hautwiderstand vom Rest der Hautoberfläche unterscheiden. Dieser Hautwiderstand soll gemessen werden, wodurch Störungen im Körper entdeckt werden können. Durch einen darauf folgenden Resonanztest ist es möglich, die weitere Behandlung mit sogenannten Nosoden (bestimmte homöopathische Mittel) festzulegen.

Die modernste und heute am weitesten verbreitete Form dieser Therapie ist die Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV).

Unterschiede der Elektroakupunktur zur Bioresonanz

Die Bioresonanz wurde von einem Schüler Dr. Volls entwickelt. Ihr Erfinder Franz Morell geht von ähnlichen Annahmen wie die Elektroakupunktur aus. Auch hier wird der elektrische Hautwiderstand gemessen. Die Korrektur der abweichenden Werte (im Bezug auf einen vorher festgelegten Soll-Wert) erfolgt dann aber direkt durch die Bioresonanz, da das Gerät direkt die korrigierenden Frequenzen an den Körper zurück gibt.

Anwendungsgebiete

Bei dieser Diagnose- und Therapieform ist es das primäre Ziel nach der Ursache einer Krankheit zu suchen. Störungen sollen frühzeitig erkannt und behandelt werden, oft schon vor dem akuten Ausbruch der Beschwerden, z.B. können chronische Erkrankungen schon frühzeitig im Messprotokoll sichtbar gemacht werden.

Zwar wird die Elektroakupunktur zur Erkennung zahlreicher Erkrankungen angewandt, als besonders erfolgreich hat sie sich aber bei der Diagnose und Behandlung folgender Krankheiten erwiesen:

  • Allergien und Asthma
  • Hauterkrankungen
  • Vergiftungserscheinungen, z.B. durch Amalgam, und Erkrankungen durch Umweltgifte
  • Impfschäden
  • Gelenkerkrankungen und Rheuma
  • Gynäkologische Beschwerden
  • Gastrointestinale Beschwerden
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Tinnitus
  • Erkrankungen durch Bakterien- und Virenbefall, Pilze und Parasiten, Zeckenbisserkrankungen
  • Psychosomatische Krankheiten
  • Begleitend zur Krebsbehandlung

Durchführung

Die Elektroakupunktur arbeitet auf biophysikalischer Ebene. Durch ein Messgerät werden Störungen im elektromagnetischen Feld des Körpers festgestellt. Es wird ein leichter, nicht spürbarer Strom erzeugt, der den Hautwiderstand an festgelegten Punkten, vorwiegend an den Händen und Füßen messen soll. Auf die Diagnose mit dieser Methode folgt eine Testung mit sogenannten Nosoden, homöopathischen Mitteln, die den Widerstand der Haut regulieren, wenn sie für eine Behandlung der Beschwerden geeignet sind. Diese Stoffe kommen während der Tests nicht direkt mit dem Patienten in Berührung, sondern werden meistens in kleinen Glasflaschen in einem Metallbehälter mit dem Messgerät in Verbindung gebracht. Nach Feststellung der angemessenen Therapieform werden die Heilmittel dem Patienten entweder oral verabreicht oder injiziert.

Auch die Behandlung mit anderen Therapieformen, wie Bioresonanz, Osteopathie, Schröpfen oder eine Phytotherapie können nach einer Testung mit Elektroakupunktur verordnet werden.

Wirkungsweise

Durch die Elektroakupunktur ist eine gezielte Behandlung von Beschwerden möglich, so dass Schwachpunkte des Körpers gestärkt werden können. Nicht nur die Symptomatik wird behandelt, sondern die Ursache der Erkrankung, die oftmals weit entfernt von den Symptomen liegt. So können Herde, wie chronische Entzündungen, chronische Vergiftungen oder erkrankte Zähne, die Ursache einer Krankheit sein, die an einer ganz anderen Stelle ausbricht.

Die spätere Behandlung mit Nosoden soll eine Ausleitung von Krankheitserregern aus dem Körper bewirken. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt.

Risiken und Komplikationen

Die Elektroakupunktur an sich führt zu keinerlei Nebenwirkungen. Der erzeugte Strom ist nicht spürbar. Die anschließende Behandlung mit Nosoden kann aber unter Umständen zu einer Erstverschlimmerung der Beschwerden oder bei einer Gabe von Fremd-Nosoden (nicht körpereigenen Stoffen) zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen.

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