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Phytotherapie – Die heilende Wirkung der Pflanzen

Die Phytotherapie, die Kunde von Pflanzen und ihrer heilenden Wirkung, gehört zu den ältesten Lehren der Welt. Sie ist grundsätzlich zu unterscheiden in die rationale Phytotherapie, die nach naturwissenschaftlichen Ansätzen behandelt, und die traditionelle Phytotherapie, die sich auf Jahrhunderte alte Erfahrungswerte beruft. Gemeinsam haben beide die Herstellung rein pflanzlicher Präparate, frei von chemischen-synthetischen Wirkstoffen. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und die Traditionelle Tibetische Medizin (TTM) arbeiten mit Heilpflanzen.

Phytotherapie Ausbildung

Eine klassische Phytotherapie Ausbildung gibt es in der westlichen Welt nicht. Das Wissen über die Wirksamkeit von Heilpflanzen kann aber in Seminaren erworben werden. Auch Laien haben die Möglichkeit, diese Kurse für den Hausgebrauch zu besuchen. Eine Berechtigung zur professionellen Anwendung besteht aber nur, wenn ein anderer Beruf, wie z.B. Heilpraktiker, erlernt wurde.

Anwendungsgebiete

Heilpflanzen werden bevorzugt bei Befindlichkeitsstörungen und kurzzeitigen Beschwerden eingesetzt, wie:

  • Schlafstörungen
  • Unruhezuständen
  • Magendarmbeschwerden
  • leichten Herzkreislauf-Problemen (bei schwereren Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen)
  • Erkältungskrankheiten
  • Harnwegsinfekten
  • Kopfschmerzen

Pflanzenextrakte werden aber auch zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems verwendet.

Durchführung

Die Wirkstoffe in der Phytotherapie können als

  • Frischpflanze
  • Droge (im pharmazeutischen Sinne)
  • Extrakt

verabreicht werden.

Frischpflanzen werden allerdings heute nur noch selten genutzt. Andere Darreichungsformen sind:

  • Tees und Säfte
  • Tabletten, Pillen und Kapseln
  • Salben
  • Tinkturen
  • Ätherische Öle

Da Präparate aus Heilpflanzen zwar apothekenpflichtig, aber frei verkäuflich sind, eignen sie sich bei leichten Beschwerden zur Selbstmedikation, z.B. bei Erkältungskrankheiten, und fehlen in kaum einer Hausapotheke. Bei länger anhaltenden Symptomen oder schweren Krankheitsverläufen ist aber immer ein Arzt zu Rate zu ziehen.

Wirkungsweise

Die Wirkung von Heilpflanzen in der Phytotherapie stützt sich in der Naturheilkunde auf Erfahrungswerte, nicht auf belegbare Studien. Somit ist die Wirkung sehr vieler Stoffe auch nicht explizit erklärbar. Trotzdem ist die Wirksamkeit, z.B. die Wirkung von Salbei bei Erkältungskrankheiten, allgemein anerkannt.

Risiken und Komplikationen

Das Spektrum der Nebenwirkungen einer naturheilkundlichen Phytotherapie ist im Gegensatz zur schulmedizinischen Medikation relativ gering. Vereinzelt kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen, wie:

  • Allergien
  • Photosensibilität (wie z.B. bei Johanniskraut)
  • Hautreaktionen
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